Aus der WiWo:
Kategorie: Versorgungswerk (Seite 1 von 8)
Das Thema VZB erreicht inzwischen auch die überregionale Wirtschaftsberichterstattung. In der aktuellen Folge des Podcasts Handelsblatt Crime beschäftigen sich die Investigativjournalisten des Handelsblatts mit den Vorgängen rund um das Versorgungswerk der Zahnärztekammer Berlin und den Verlusten von mehr als einer Milliarde Euro. Dabei werden die Hintergründe der Investitionsentscheidungen, die Rolle von Aufsicht und Kontrolle sowie die aktuellen Bemühungen zur Aufarbeitung und möglichen Schadensregulierung beleuchtet. Das Handelsblatt spricht von einem Schaden von mindestens rund 1,2 Milliarden Euro und einem der größten bekannten Verluste in einem berufsständischen Versorgungswerk.
Der Podcast kann hier abgerufen werden:
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Die Diskussionen der vergangenen Wochen und Monate zeigen zunehmend, dass es beim Versorgungswerk der Zahnärztekammer Berlin längst nicht mehr nur um einzelne Anlageentscheidungen, Bewertungen oder organisatorische Fragen geht. Sichtbar wird vielmehr ein tiefergehender Konflikt darüber, wie Selbstverwaltung überhaupt verstanden wird und wie mit einer institutionellen Krise umzugehen ist.
Natürlich ist die Situation ernst. Es bestehen erhebliche Fehlentwicklungen, ein massiver Vertrauensverlust sowie ein großer Aufklärungsbedarf. Niemand wird ernsthaft bestreiten können, dass die vergangenen Entwicklungen das Vertrauen vieler Mitglieder nachhaltig erschüttert haben.
Gleichzeitig fällt jedoch auf, dass sich innerhalb der Diskussionen zunehmend sehr unterschiedliche Grundhaltungen herausbilden.
WeiterlesenEs ist bemerkenswert, dass ein ausgewiesener Fachmann für Immobilien und zugleich studierter Architekt wie Winnetou Kampmann bei der Wahl keine Mehrheit gefunden hat.
Gerade dieses Beispiel – wie auch weitere Entscheidungen im Verlauf der Wahlen – wirft die Frage auf, ob die vielfach betonte Orientierung an fachlicher Kompetenz in der konkreten Entscheidungspraxis durchgängig leitend war.
An mehreren Stellen entstand vielmehr der Eindruck, dass andere Erwägungen den Ausschlag gegeben haben. Die Gewichtung der vorgetragenen Argumente ließ dabei nicht immer erkennen, dass Klarheit, Nachvollziehbarkeit und fachliche Substanz konsequent im Vordergrund standen.
Das ist nicht nur erklärungsbedürftig, sondern für ein Versorgungswerk mit erheblicher Verantwortung gegenüber seinen Mitgliedern auch nicht unproblematisch.
Umso wichtiger ist es, dass die im vergangenen Dreivierteljahr gewachsene Orientierung an Sachverstand und realistischen Einschätzungen weiterhin Maßstab der Arbeit im VZB bleibt.
Die weitere Entwicklung wird aufmerksam zu beobachten sein.
10:00 es beginnt pünktlich.
11:30 Vorträge der AA und VA-Vorsitzenden, des Rechtsanwaltes und des Wirtschaftlers sind beendet.
Pause bis12:00
12:04 Es geht weiter.
12:15 VV ist konstituiert 12 Mitglieder; 7 Berliner, 4 Brandenburger, 1 Bremer
Wahl des/der Wahlleiters/in:
Prof. Kuhla – einstimmig gewählt
Wahl des/der Vorsitzenden der VV:
Koll. Schletter 6 Stimmen, zweiter Wahlgang: 6, dritter Wahlgang 6,
Koll. Miletic. 6 Stimmen, zweiter Wahlgang: 6, dritter Wahlgang 6, Los für Miletic
Wahl des/der stellvertretenden Vorsitzenden der VV
Koll. Jödecke 10 Stimmen, 1 Enthaltung, 1 Nein
Wahl des/der Wahlleiters/in für AA und VA:
Prof. Kuhla einstimmig
Wahl AA:
Vorsitz:
Koll. Herbert 7 Stimmen
Koll. Kemna 5 Stimmen
Stellvertretender Vorsitz:
Koll. Baumgart 6 Stimmen, 2. Wahlgang 6, 3. Wahlgang 6, Los Baumgart
Koll. Kemna 6 Stimmen, 2. Wahlgang 6, 3. Wahlgang 6,
Beisitzer:
Koll. Granzow 5 Stimmen
Koll. Riemer 7 Stimmen
Beisitzer:
Koll. Renner 10 Stimmen, 2 Enthaltungen
Beisitzer:
Koll. Kampmann 6 Ja Stimmen 6 Nein Stimmen, 2. Wahlgang 6 Ja, 6 Nein, 3.Wahlgang 6 Ja, 6 Nein. Koll. Kampmann nicht gewählt
Sitzung unterbrochen
Beisitzer:
Koll. Tillmann Berndt 12 Stimmen
Beisitzer:
Vorgeschlagen:
Koll. Granzow zieht zurück
Kollege Krischollek 11 Stimmen, 1 Enthaltung
Wahl VA:
Vorsitz:
Koll. Schieritz 7 ja Stimmen, 4 Nein, 1 Enth.
Stellvertretener Vorsitz:
Koll. Matzen 8 Stimmen, 4 Enthaltungen
Beisitzer:
Koll. Lips 9 Stimmen, 2 Nein, 1 Enthaltung
Beisitzer:
Koll. Jurkat 5 Ja Stimmen, 7 Nein Stimmen
Pause bis 15:00
Beisitzer:
Koll. Bender 8 Ja Stimmen, 3 Nein, 1 Enth.
Koll. Walkenbach zieht zurück
Beisitzer:
Koll. Peterson 8 Stimmen
Koll. Hampf 4 Stimmen
Beisitzer:
Koll.Scharf 10 Ja Stimmen, 1 Nein, 1 Enthaltung
LIVTICKER beendet. 15:20
Rentenerhöhung um 4,24%. bei der Deutschen Rente
Erscheint es aufgrund der immensen Schieflage des VZB eine grundsätzliche Charakterfrage einen solchen Schritt aus welchen Gründen auch immer, zu gehen? Wie würden Sie eine derartige Entscheidung beurteilen? Hinterlassen Sie uns Ihre Kommentare.